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Schulprogramm 2022

(Stand: Mai 2022)

Vorwort

Unser Schulprogramm stellt das grundlegende Konzept unserer pädagogischen Arbeit und Entwicklungsplanung unserer Schule dar. Verbindliche Vorgaben und schulische Freiräume werden auf die spezifischen Gegebenheiten vor Ort angepasst.

 

Unser Schullogo symbolisiert Gemeinschaft und Vielfalt. Das ist auch die Grundlage unserer täglichen Arbeit. Unsere wichtigste Aufgabe ist es, unsere SchülerInnen angemessen auf das soziale Leben in der Gesellschaft vorzubereiten und sie zu einer aktiven und verantwortlichen Teilhabe in den unterschiedlichen Lebensbereichen zu befähigen. Um dies zu gewährleisten, müssen wir an die Lebenswelt der Kinder anknüpfen. In Anlehnung an den Orientierungsrahmen Schulqualität setzen wir uns mit der Frage auseinander, wie wir Schulleben und Unterricht unter Berücksichtigung von Themen aus der analogen und digitalen Erfahrungswelt der SchülerInnen gestalten.

Im vorliegenden Schulprogramm zeigen wir die Schwerpunkte, Ziele und Vorgehensweisen unserer Arbeit auf. Auf diesem Weg schaffen wir Transparenz und bieten eine klare Orientierung.

Unser Schulprogramm wird in regelmäßigen Abständen evaluiert und fortgeschrieben.

Das Schulprogramm wurde am 04.05.2022 von der Gesamtkonferenz einstimmig beschlossen.

 

  1. Die Carl-Orff-Grundschule Wiesbach

 

    1. 1. Die Schule

Die Carl-Orff-Grundschule Wiesbach liegt im Südwesten von Rheinland-Pfalz und gehört zur Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land.

Die Grundschule ist eine kleine Grundschule mit nur einem Gebäude, das sich über zwei Stockwerke erstreckt. Im untersten Stock befinden sich die Verwaltungsräume sowie ein Musikraum, der über den Schulhof zu erreichen ist. Auch die angebaute Turnhalle ist über den unteren Stock zu erreichen und kann bei Bedarf auch als Aula genutzt werden. Im oberen Stockwerk befinden sich aktuell vier Klassenräume, eine Bücherei, ein Lernatelier, ein Lehrmittelraum sowie die Cafeteria, die nach Unterrichtsschluss die Betreuende Grundschule beherbergt. Unser Außengelände verfügt über ein Regendach und bietet verschiedene Bewegungsmöglichkeiten.

    1. .1 Die Schülerschaft

Im aktuellen Schuljahr 2021/22 besuchen rund 60 SchülerInnen unsere Grundschule. Einzugsgebiete sind der Schulstandort Wiesbach sowie die umliegenden Orte Krähenberg, Großbundenbach, Kleinbundenbach und Käshofen. Durch Zuweisungen umliegender Grundschulen besuchen auch Kinder des Ortes Mörsbach und Bechhofen unsere Schule. Der Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund liegt bei aktuell zehn Prozent. Dieser geringe Anteil garantiert eine vollständige Integration dieser Kinder in die Schulgemeinschaft bei gleichzeitig guter und kontinuierlicher Förderung.

Mit aktuell 32 Kindern besucht etwa die Hälfte unserer SchülerInnen die Betreuende Grundschule. Die Anzahl der Betreuungskinder und der Bedarf an einer Hausaufgaben- und Nachmittagsbetreuung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen.

 

    1. Das Kollegium und weitere Mitarbeiter

An der Grundschule Wiesbach unterrichten aktuell drei Lehrkräfte und die Schulleiterin. Zwei Kolleginnen unterrichten im Zuge einer Abordnung an umliegenden Grundschulen, eine Kollegin befindet sich in Elternzeit. Unterstützt werden wir einmal wöchentlich von einer Schulsozialarbeiterin und fünf Stunden pro Woche von einer PES-Kraft, die über das Programm „Aufholen nach Corona“ an unserer Schule beschäftigt ist.

An der Schule arbeiten zusätzlich an jeweils zwei Wochentagen eine Sekretärin und ein Hausmeister.

Träger unserer Betreuenden Grundschule (Nachmittagsbetreuung) ist die Verbandsgemeinde Zweibrücken-Land. Sie beschäftigt zur Betreuung unserer SchülerInnen nach Unterrichtsschluss aktuell sieben Mitarbeiterinnen im Rahmen einer geringfügigen Beschäftigung.

 

  1. Unsere pädagogische Grundhaltung

 

Unser Schullogo symbolisiert Gemeinschaft und Vielfalt.

Ein respektvoller und wertschätzender Umgang aller an Schule Beteiligten ist uns wichtig. Daraus kann eine Schulgemeinschaft erwachsen, in der sich jeder willkommen und angenommen fühlt. Unsere gemeinsamen Werte kleben deshalb mit bunten Folien auf der Treppe im Eingangsbereich.

Schon beim Betreten des Schulhauses wird deutlich, was uns wichtig ist: Gemeinschaft, Wertschätzung, Toleranz und gegenseitiger Respekt, Solidarität, Hilfsbereitschaft und Verantwortung sowie Fairness, Freundschaft und Freude beim Lernen. All diese Werte sind unabdingbare Voraussetzungen für ein gutes Schul- und Lernklima.

Ebenso wichtig ist uns, dass bei allen zukunftsweisenden Entwicklungen und Vorhaben die Eltern über den Schulelternbeirat mit eingebunden sind. Auch unsere SchülerInnen gestalten aktiv unterschiedliche Vorhaben mit, wie z.B. die Umgestaltung des Schulhofs oder die Überarbeitung unserer Schulregeln.

Wo viele Kinder aus unterschiedlichen Familien zusammenkommen, gibt es auch immer wieder Regelverletzungen. Deshalb gibt es in jeder Klasse das System der Roten und Gelben Karte. Dabei setzen wir im Sinne des gemeinsamen Erziehungsauftrags auf die Zusammenarbeit und die Unterstützung mit und durch die Eltern.

Die Gelbe Karte stellt eine interne und mündliche Verwarnung dar. Sie verfällt nach Unterrichtsschluss. Eine Rote Karte erhält ein Kind, wenn es wiederholt massiv gegen die Regeln des respektvollen Umgangs miteinander verstößt. Die Eltern werden schriftlich von der Lehrkraft über den Erhalt einer Roten Karte informiert. Sie reflektieren zu Hause den Vorfall mit ihrem Kind und finden mit ihm eine Lösung, die eine Verhaltensbesserung zur Folge haben sollte.

 

    1. Leitbild unseres pädagogischen Handelns

Zu den wichtigsten Aufgaben unserer Grundschule gehört es, unsere SchülerInnen angemessen auf das Leben in der Gesellschaft vorzubereiten und sie zu einer aktiven und verantwortlichen Teilhabe in den unterschiedlichen Lebensbereichen zu befähigen.

Unter dem Aspekt „Gemeinschaft und Vielfalt“ haben wir folgende Leitgedanken formuliert:

  • An unserer Schule lernen Kinder verschiedener Kulturen, Glaubensrichtungen und Familienkonstellationen. Wir möchten sie dazu erziehen, anderen Menschen offen, tolerant und respektvoll zu begegnen.

  • Wir selbst begegnen unseren Kindern mit Wertschätzung und unterstützen sie darin, sich zu selbstbewussten und kritikfähigen jungen Menschen zu entwickeln.

  • Wir setzen uns mit der Frage auseinander, wie wir unseren Unterricht unter Berücksichtigung von Themen aus der analogen und digitalen Erfahrungswelt der SchülerInnen gestalten. Ergänzend zu den bewährten und traditionellen Medien und Unterrichtsformen möchten wir digitale Geräte lernförderlich im Unterrichtsverfahren einsetzen. Dabei ist es uns wichtig, dass wir Medien nicht nur zur Unterstützung im Lernprozess nutzen, sondern wir möchten unsere SchülerInnen auch zum kritischen Umgang mit diesen erziehen.

  • Im Sinne der Vielfalt fixieren wir uns nicht auf eine bestimmte Unterrichts- oder Lernform und auch zukünftig nicht auf das ausschließliche Lernen über und mit Medien. Das sinnvolle und sich gegenseitig unterstützende Zusammenspiel von analogen und digitalen Lernformen betrachten wir als zukunftsfähig.

  • Wir berücksichtigen die individuellen Lernvoraussetzungen der Kinder. Sie erlangen mit unserer Unterstützung Kompetenzen, die ihnen ein eigenverantwortliches Lernen ermöglichen.

 

Im weiteren Verlauf dieses Schulprogramms stellen wir dar, welche Konzepte und Vereinbarungen diese Leitgedanken unterstützen und wie eine gemeinsame Verantwortung umgesetzt wird.

 

    1. Zusammenarbeit mit Eltern

 

Im Schulgesetz des Landes Rheinland-Pfalz ist festgeschrieben, dass Schule und Eltern gemeinsam das Recht des Kindes auf Erziehung und Bildung gewährleisten (§2(2) SchulG). Wir möchten dieses Recht als Erziehungs- und Bildungspartnerschaft verstehen, denn nur im gemeinsamen Bemühen können wir das Bestmögliche erreichen. Wir tauschen uns regelmäßig mit den Eltern und Erziehungsberechtigten unserer SchülerInnen über erzieherische und schulische Fragen aus und bieten Beratung und Unterstützung an. Gleichzeitig arbeiten wir in dem Bewusstsein, dass die letztliche Verantwortung für das eigene Kind bei den Eltern liegt.

An unserer Schule gibt es ein Beratungskonzept, das im Folgenden kurz dargestellt wird.

Lern- und Entwicklungsgespräche

In jedem Halbjahr finden (ergänzend zu den Zeugnissen in Klasse 3 und 4) Lern- und Entwicklungsgespräche statt, die sogenannten Lehrer-Eltern-Schüler-Gespräche. SchülerIn, Eltern und die Lehrkraft sprechen gemeinsam über die Entwicklung des Kindes. Zur Vorbereitung erhalten die Eltern wie auch die Kinder einen Einschätzungsbogen, der zusammen mit dem Einschätzungsbogen der Lehrkraft die Gesprächsgrundlage bietet. Im gemeinsamen Gespräch wird eine Lernvereinbarung erarbeitet, die von allen Beteiligten unterschrieben wird und Grundlage der weiteren gemeinsamen Arbeit ist.

Schulsozialarbeit

Über den Landkreis Südwestpfalz ist eine Schulsozialarbeiterin beschäftigt, die uns einmal wöchentlich zur Verfügung steht. Sie unterstützt Kinder in Konfliktsituationen, ist Ansprechperson bei Problemen und berät bei Bedarf Eltern und Lehrkräfte. Die Schulsozialarbeiterin stellt eine wichtige Schnittstelle zwischen Eltern, Schule und Jugendhilfeeinrichtung dar.

Schulpsychologische Beratungsstelle

Eine weitere Unterstützungsmöglichkeit bietet der schulpsychologische Dienst des Beratungszentrums in Pirmasens. Es besteht die Möglichkeit, bei schulbezogenen Fragen oder individuellen Problemstellungen eine lösungsorientierte Beratung von Eltern und SchülerInnen oder eine berufsbezogene Beratung von Lehrkräften in Anspruch zu nehmen. Auch die Schulleitung kann sich vom schulpsychologischen Dienst beraten lassen.

Jugendamt

Eltern und Schule können das Jugendamt Pirmasens zur Beratung und Unterstützung einbeziehen. Das Jugendamt ist u.a. zuständig für die Bewilligung und Finanzierung besonderer Unterstützungsangebote wie Unterrichtsbegleitung, Familienhilfe, Unterbringung in einer Tagesgruppe, etc.

Zusammenarbeit mit Förderstellen und Ärzten

Wir arbeiten mit dem regionalen Förder- und Beratungszentrum (FBZ) zusammen. Bei Kindern, die außerschulische Förderung erhalten oder sich in einem klinischen Diagnostikverfahren befinden, ist eine Zusammenarbeit zwischen der Förderstelle und der Schule wünschenswert.

 

  1. Schulinterne Konzepte

    1. Unterricht

Schuleigene Arbeitspläne

Basierend auf den von der KMK verabschiedeten Bildungsstandards wurde in Rheinland-Pfalz der Rahmenplan Grundschule erarbeitet, der die Grundlage des Unterrichts aller Grundschulen darstellt. Der Schwerpunkt liegt auf anschluss- und anwendungsfähigem Wissen. Dadurch ermöglicht der Rahmenplan den Grundschulen eine größere Selbstständigkeit, denn das Unterrichten und Organisieren soll auf die Bedürfnisse der Kinder zugeschnitten sein und damit auch auf die jeweiligen Schulen selbst. Zur Optimierung des Unterrichts hat jede Schule die Aufgabe, den Rahmenplan als Grundlage für die Erstellung schuleigener Arbeitspläne zu nutzen.

Wir sind dieser Vorgabe verpflichtet und haben unsere schuleigenen Arbeitspläne kompetenzorientiert ausgerichtet. Die Arbeitspläne werden bei Bedarf in den Fachkonferenzen überarbeitet und angepasst.

In den Fächern Deutsch, Mathematik und integrierter Fremdsprachenarbeit (Englisch) basieren sie vornehmlich auf der Grundlage der eingeführten Lehrwerke. In den anderen Fachbereichen werden die konkreten Inhalte auf Grundlage der Teilrahmenpläne festgelegt.

Individuelle Förderung

Auch wenn unsere SchülerInnen aus einem weitestgehend homogenen Umfeld stammen und unser Anteil an Kindern mit Migrationshintergrund und Sprachschwierigkeiten sehr gering ist, ist das Fördern und Fordern der individuellen Leistungen ein wichtiger Bestandteil der täglichen Unterrichtspraxis. In der Regel erfolgt die Förderung durch eine innere Differenzierung während des Unterrichts. Sie bezieht sich dabei auf unterschiedliche Bereiche wie differenzierte Lernziele, Lerninhalte, Methoden, Anforderungsniveaus, Medien, Hilfen und Sozialformen. Auch offene Unterrichtsformen wie Stationenlernen, Lernwege, Projektarbeit oder Werkstattunterricht bieten vielseitige Möglichkeiten zum differenzierten Lernen.

Durch das landesweite Programm „Aufholen nach Corona“ konnten wir für fünf Stunden pro Woche eine zusätzliche Lehrkraft bekommen, die in Kleingruppen individuelle und pandemiebedingte Lernrückstände aufarbeitet und die Kinder gezielt fördert.

Medienkompetenz macht Schule

Im Schuljahr 2017/18 nahm unsere Schule am landesweiten Programm „Medienkompetenz macht Schule“ teil. Seitdem sind wir Projektschule.

Medienkomp@ss

Mit Beginn des Schuljahres 2019/20 trat neben den Empfehlungen der KMK auch die Verwaltungsvorschrift „Richtlinie zur Bildung in der digitalen Welt“ des Landes RLP in Kraft. Kollegium, Schulleitung und Schulelternbeirat entwickelten daran angelehnt ein schuleigenes Curriculum, in welchem im spiraldidaktischen Sinne beginnend bei Klasse 1 der Erwerb digitaler Kompetenzen festgeschrieben ist. Die erworbenen Kompetenzen werden im Medienkomp@ss zertifiziert. Mit dem Abschluss der Grundschule erhalten unsere SchülerInnen ein Zertifikat für die weiterführende Schule, das diese Kompetenzen ausweist.

Medienstunde

Schulintern wurde das Fach „Medien“ geschaffen. Jede Klasse hat wöchentlich eine zusätzliche Stunde in diesem Fach. Hier sollen zunächst alle notwendigen Basics erlernt werden, um den Einsatz digitaler Medien während des Unterrichts reibungsloser gestalten zu können. Digital starke SchülerInnen unterstützen hierbei digital schwächere SchülerInnen. Zu den Basics zählen wir: Umgang mit iPad und Laptop, Umgang mit dem Browser, Umgang mit Suchmaschinen, sicheres Surfen im Internet, Einloggen und Arbeiten in Lernplattformen (Anton, Schulcampus, SMART Learning Suite), Umgang mit bestimmten Programmen (z.B. Pages, Keynote, Book Creator), Aufnahme von Fotos und Videos, Sprachaufnahmen, etc.

Schulcampus

Während der coronabedingten Schulschließungen sowie in der Zeit des Wechselunterrichts haben wir in allen Klassenstufen intensiv die Lernplattform Moodle@rlp genutzt und positive Erfahrungen gesammelt. Mit Beginn des Schuljahres 2021/22 ist unser Moodle-Schulhaus in den Schulcampus umgezogen. Das digitale Schulhaus des Schulcampus wird im Präsenzunterricht genutzt und ist ein wichtiges Unterstützungsinstrument zum differenzierten Arbeiten. Auch die erreichten Kompetenzen des Medienkompass werden digital im Schulcampus zertifiziert.

Lernatelier und Medienatelier

In unserem Lernatelier geht es darum, dass die Kinder eigenverantwortlich, individuell und nach ihren Interessen entsprechend Projekte zu einem von den SchülerInnen festgelegten Thema erarbeiten und anschließend vor dem Plenum präsentieren und reflektieren.

Das Thema ist immer ein offenes Sachthema, sodass die Umsetzung der Themen alle Interessensgebiete trifft und am Ende trotzdem in einem gemeinsamen Rahmen und Themenbereich reflektiert werden kann.

Das Lernatelier gliedert sich in fünf „kleinere“ Ateliers: Das Rechenatelier, das Sprachatelier, das Sachatelier, das Künstleratelier sowie das Medienatelier. In den einzelnen Ateliers findet man dem Bereich entsprechend offene Aufgaben, die zu jedem Thema passen und Freiräume für kreative Ideen bieten.

Das Medienatelier ist das neuste Atelier im Raum. Dieses deckt entsprechend dem Medienkompass die Bereiche „Programmieren, Recherchieren und Produzieren“ ab. Durch das Scannen von QR-Codes gelangen die Kinder in diesem Bereich zu offenen Aufgabenkarten, aus denen sie sich frei eine pro Thema wählen dürfen. Anschließend haben die Kinder Tablets, einen Greenscreen, Smartboards, Bee-Bots, Lego Education Spike Essential Sets sowie einen 3D-Drucker zur kreativen Umsetzung der Aufgaben zur Verfügung.

Mathe macht stark – Lesen macht stark

Mathe macht stark und Lesen macht stark sind zwei lehrwerksunabhängige Programme zur Diagnose und Förderung der mathematischen Kompetenz und der Lesekompetenz. Ziel sind die frühzeitige Identifizierung und gezielte Förderung von SchülerInnen mit Schwierigkeiten in der Entwicklung der genannten Kompetenzen sowie die Prävention von dauerhaften Schwierigkeiten.

Unsere Schule nimmt seit dem Schuljahr 2020/21 an den Programmen teil.AG-Zeit

Einmal wöchentlich findet eine fächer- und jahrgangsübergreifende AG-Stunde statt. In der AG werden praktisch Themen aus den Fächern Sport, Musik, BTW und Sachunterricht angeboten. Dazu zählen eine Sport-AG, eine Musik- und Chor-AG, eine ‚Ernährungs-AG, eine Schulgarten-AG und eine Kunst-AG. Unterstützt werden wir ehrenamtlich von Eltern aus unserem Förderverein, unserer Schuloma Ursel und unserer ehemaligen Betreuungskraft Valentina, die uns schon seit vielen Jahren tatkräftig zur Seite stehen.

    1. Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung

Grundsätze der Leistungsbeurteilung

Im Sinne einer pädagogischen Lernkultur verstehen wir Leistung als Kompetenzen, die SchülerInnen sich aneignen und anwenden. Der Kompetenzerwerb geht vom Kind aus und berücksichtigt Leistungsstand und Leistungsvermögen. Die Grundlagen für einen erfolgreichen Lernprozess sind Anstrengungsbereitschaft, eine positive Haltung zum Lernen, Ermutigung, Bestätigung, Lernhilfen sowie regelmäßige Lernkontrollen. Um die gestellten Anforderungen erfüllen zu können, müssen diese transparent sein. Im Rahmenplan des Landes RLP ist festgelegt, welche Anforderungen in den einzelnen Fächern an die Kinder gestellt werden. Dabei sind sowohl die Kompetenzerwartungen als auch verschiedene Anforderungsbereiche zu berücksichtigen. Das bedeutet, dass die Lernprozesse in der Auseinandersetzung mit Aufgaben unterschiedlicher Anforderungsbereiche mit aufsteigendem Schwierigkeitsgrad erworben werden.

 

Anforderungsbereich I (Minimalanforderungen):

  • Grundwissen

  • Reproduzieren

  • Gelernte Verfahren unmittelbar anwenden

Anforderungsbereich II:

  • Zusammenhänge erkennen und nutzen

  • Kenntnisse, Fähigkeiten und Fertigkeiten miteinander verknüpfen

Anforderungsbereich III:

  • strukturieren

  • Strategien entwickeln

  • eigene Lösungen finden und präsentieren

  • Transfer leisten

  • beurteilen, interpretieren, bewerten, abwägen

 

Um die Note „sehr gut“ zu erhalten, müssen SchülerInnen in der Lage sein, Aufgaben aus dem Anforderungsbereich III zu lösen.

Leistungsfeststellung und Leistungsbeurteilung

Die Leistungen der SchülerInnen sind als Schritte und Resultate im Lernprozess zu sehen. Sie werden nach dem Grad des Erreichens der Lernanforderungen beurteilt. Die Beurteilung berücksichtigt dabei den individuellen Lernfortschritt, die Leistungsbereitschaft und die Lerngruppe, in der die Leistung erbracht wird.

In den ersten beiden Schuljahren werden in den Fächern Deutsch, Mathematik und Sachunterricht schriftliche Überprüfungen geschrieben. Sie beziehen auf die Inhalte der laufenden Unterrichtseinheit und werden nicht benotet. Sie dienen der Kontrolle des Lernfortschritts und geben wichtige Hinweise für die individuelle Unterstützung und Förderung der SchülerInnen.

In den Klassenstufen 3 und 4 werden schriftliche Leistungsnachweise in den Fächern Deutsch und Mathematik geschrieben. In allen anderen Fächern erfolgt eine Leistungsbeurteilung auf der Grundlage von vielfältigen mündlichen, schriftlichen und praktischen Arbeiten. Die Leistungen werden nach dem sechsstufigen Notensystem bewertet.

Zeugnisse

In der ersten Klasse erhalten die SchülerInnen zum Ende des Schuljahres ein Verbalzeugnis.

In der zweiten Klasse findet zum Halbjahr ein verpflichtendes Lehrer-Eltern-Schüler Gespräch statt, in dem gemeinsam die Lernentwicklung des Kindes besprochen wird. Zum Schuljahresende erhalten die Kinder ein Verbalzeugnis.

In Klasse 3 und 4 erhalten die Kinder zum Halbjahr ein Notenzeugnis. Verpflichtend findet hierzu ein Lehrer-Eltern-Schüler-Gespräch statt, in dem die Lern- und Leistungsentwicklung gemeinsam besprochen wird. In Klasse 4 wird zusätzlich eine Empfehlung für die weiterführende Schule ausgesprochen. Zum Schuljahresende erhalten die SchülerInnen ein Rasterzeugnis, das sich an den Kompetenzerwartungen der Teilrahmenpläne orientiert.

    1. Unsere Schwerpunkte

Sprachförderung und Lesekompetenz

Ein zentrales Thema der schulischen Bildungsarbeit ist der kompetente Umgang mit der deutschen Sprache. Sie ist die Basis für ein verständnisvolles Zusammenleben und gemeinsames Lernen.

Das Sprachvermögen der Kinder unserer Schule ist sehr unterschiedlich. Es gibt Kinder, die sich gut verständlich und mit einem natürlichen Sprachgefühl ausdrücken können. Ebenso gibt es Kinder mit schwindender Sprachkompetenz aus „spracharmen“ Familien auch ohne Migrationshintergrund. Ihnen fehlen aus verschiedenen Gründen vielfältige sprachliche Anregungen im Elternhaus. Im Ergebnis lassen sich ein geringerer Wortschatz, wenig Sprachgefühl und mangelhafte grammatikalische Strukturen feststellen. Dies ist eine Herausforderung, denn die Sprache, die benötigt wird, um den Unterrichtsinhalten zu folgen, unterscheidet sich von der Alltagssprache. Sie erfordert ein erhöhtes Abstraktionsvermögen und ein genaueres Beschreiben. Sprachförderung findet deshalb in allen Fächern statt. Differenzierte Aufgabenstellungen, die die unterschiedliche Sprachkompetenz der Kinder berücksichtigen sowie handlungs- und kommunikationsorientierter Unterricht sind wichtig. Unser Unterricht folgt deshalb folgenden Prinzipien:

  • sprachliche Hilfen anbieten, wo sie notwendig sind

  • durch Handlungsorientierung vielfältige Sprechanlässe schaffen

  • Lernen individualisieren

Neben der Sprache ist auch das Lesen eine Schlüsselkompetenz, die eine Teilnahme am gesellschaftlichen Leben erst ermöglicht. Uns ist es wichtig, unsere SchülerInnen in diesem Bereich gut auszubilden. Neben der grundlegenden Lesefertigkeit fördern wir in besonderem Maße auch die Fähigkeit zur Sinnentnahme und zur Reflexion des Gelesenen.

Leseförderung bedeutet für uns, die Freude am Lesen zu wecken, die Lesemotivation zu fördern, die Lesefertigkeit zu steigern und die Lesefähigkeit kontinuierlich zu erweitern.

Verschiedene Programme und Einrichtungen unterstützen diese Maßnahmen:

Schulbücherei:

Unsere Schulbücherei wurde vor einigen Jahren ins Leben gerufen und wird seitdem ehrenamtlich von Eltern unterstützt und gepflegt. Während der Schulzeit ist die Bücherei für die Klassen unter Aufsicht einer Lehrkraft täglich nutzbar. Freitagmorgens betreuen Eltern die Bücherei und die Kinder können Bücher ausleihen.

Stadtbücherei:

Zur Weihnachtszeit bekommen wir von der Stadtbücherei einen Lese-Adventskalender mit Geschichten und Rätseln, der sich großer Beliebtheit erfreut.

Autorenlesung:

Einmal jährlich findet eine Autoren-Lesung durch den Bödecker-Kreis an unserer Schule statt. Verschiedene Autoren lesen aus ihren Kinder- und Jugendbüchern vor, erzählen Geschichten und interagieren mit den SchülerInnen.

Klassenlektüren:

In den Klassen gibt es verschiedene Angebote, Bücher vorzustellen oder eine Klassenlektüre zu lesen. Die SchülerInnen halten Referate, erstellen Leserollen oder Lesetagebücher.

Antolin:

Unsere SchülerInnen nehmen am webbasierten Programm „Antolin“ teil. Dort können Fragen zu Büchern beantwortet und Punkte gesammelt werden. Jedes Kind erhält einen eigenen Zugang und kann in der Schule ebenso wie zu Hause damit arbeiten.

Zeitungsprojekt:

In Kooperation mit der Rheinpfalz haben die Kinder der 4. Klasse die Möglichkeit am Projekt „Zeitung“ teilzunehmen. Die SchülerInnen erhalten über mehrere Wochen täglich eine Ausgabe der Zeitung und lernen den Aufbau einer Zeitung und die Arbeit von Journalisten kennen. Das Projekt trainiert neben der Lesekompetenz auch das kritische Rezipieren der Inhalte, die Einbeziehung von Vorwissen zum Verständnisaufbau und die Fähigkeit zur Anschlusskommunikation.

Biss – Lesen macht stark:

BISS - Lesen macht stark“ ist ein lehrwerksunabhängiges Programm zur Diagnose und Förderung der Lesekompetenz. Ziel sind die frühzeitige Identifizierung und gezielte Förderung von SchülerInnen mit Schwierigkeiten in der Entwicklung der Lesekompetenz sowie die Prävention von dauerhaften Schwierigkeiten.

Unsere Schule nimmt seit dem Schuljahr 2021/22 an dem Programm teil.

Medien

Unsere SchülerInnen wachsen in einer zunehmend digitaler werdenden Welt auf. Sie werden deshalb auch als sogenannte „digital natives“, als Eingeborene des digitalen Zeitalters, bezeichnet. Digitale Medien sind aus ihrer Lebenswelt nicht mehr wegzudenken. Im Strategiepapier der KMK heißt es : „Die „digitale Revolution“ macht es erforderlich [...] verbindliche Anforderungen zu formulieren, über welche Kenntnisse, Kompetenzen und Fähigkeiten SchülerInnen [...] verfügen sollen, damit sie zu einem selbstständigen und mündigen Leben in einer digitalen Welt befähigt werden.“ Die Richtlinie zur digitalen Bildung in der Primarstufe, die zum 1. August 2019 in Kraft getreten ist, setzt die Forderung des Strategiepapiers um: „Digitale Bildung hat zum Ziel, die SchülerInnen zu befähigen, sich lebenslang kompetent mit Medien aller Art zu beschäftigen [...]. Unter den Kompetenzen in der digitalen Welt sind die Fähigkeiten, Fertigkeiten und Kenntnisse zu verstehen, die notwendig sind, damit Menschen sachgerecht, selbstbestimmt, kreativ, kritisch und verantwortungsbewusst mit digitalen Medien umgehen und diese nutzen. Die zu erwerbenden Kompetenzen werden, ausgehend vom Entwicklungsstand und den individuellen Lernvoraussetzungen der SchülerInnen, schrittweise vertieft und weiterentwickelt.

Zusammen mit dem Schulelternbeirat haben wir im Schuljahr 2019/20 ein Medienkonzept und einen schulinternen Medienarbeitsplan entwickelt. Der Medienkompass in leichter Sprache ist ein wesentlicher Bestandteil dieses schulinternen Medienkonzepts. Er wurde an die geltende Richtlinie zur digitalen Bildung in der Primarstufe adaptiert. Im Rahmen der innerschulischen Auseinandersetzung wurden im spiraldidaktischen Sinne Kompetenzerwartungen für die Klassenstufe 1/2 und 3/4 festgelegt. Ziel ist es, die dort beschriebenen Kompetenzerwartungen bis zum Ende der Grundschulzeit zu erreichen.

In einer Pilotphase wurde eine Stunde „Medien“ im Stundenplan integriert. Diese Stunde hat sich bewährt und wird zukünftig beginnend ab Klassenstufe 1 fester Bestandteil unserer Stundentafel sein.

Während der coronabedingten Schulschließungen sowie in der Zeit des Wechselunterrichts haben wir in allen Klassenstufen intensiv die Lernplattform Moodle@rlp genutzt und positive Erfahrungen gesammelt. Mit Beginn dieses Schuljahres ist unser Moodle-Schulhaus in den Schulcampus umgezogen. Das digitale Schulhaus des Schulcampus wird im Präsenzunterricht genutzt und ist ein wichtiges Unterstützungsinstrument zum differenzierten Arbeiten. Auch werden zukünftig die erreichten Kompetenzen des Medienkompass digital im Schulcampus zertifiziert.

 

Gesundheitsförderung

Ernährung:

Maßnahmen zur Gesundheitserziehung sind uns wichtig. Durch die Teilnahme an den Projekten "Klasse 2000" sowie "Das ABC der Lebensmittel" lernen unsere SchülerInnen ihren Körper und gesunde Ernährung kennen. Wir unterstützen dies darüber hinaus durch ein gemeinsames gesundes Frühstück aller SchülerInnen jeden letzten Donnerstag im Monat und eine Ernährungs-AG im Rahmen unserer AG-Stunde. Weiterhin nehmen wir am EU-Schulobst -und Schulmilch-Programm teil.

Bewegung:

Durch die Zusammenarbeit mit verschiedenen Vereinen und Institutionen finden an unserer Schule regelmäßig Bewegungs-Workshops statt.

Die Kaufmännische Krankenkasse (KKH) führt einmal jährlich mit unseren SchülerInnen einen Motorik- und Bewegungstest durch.

Auch im Klassenzimmer findet regelmäßig mit „Klaros Bewegungspause“ der Klasse 2000 Bewegung statt.

Auf unserem Schulhof gibt es einen großen Sandkasten, ein Fußballfeld sowie eine Tischtennisplatte, Basketballkörbe, Reckstangen und ein Klettergerüst, das gerne genutzt wird. Zusätzlich können Pausenspiele wie Pedalos, Stelzen, Seile und Hüpf- und Wurfspiele ausgeliehen werden.

Zahnprophylaxe:

Einmal im Schuljahr besucht uns ein Zahnarzt des Arbeitskreises Zahngesundheit, der mit den Kindern ein Projekt zur Zahnprophylaxe durchführt. Die Kinder erfahren hierbei, wie ein Zahn aufgebaut ist und lernen die richtige Zahnpflege sowie gesunde und schädliche Nahrungsmittel kennen.

Mein Körper gehört mir:

In Zusammenarbeit mit der Polizeipuppenbühne Kaiserslautern findet jährlich ein Puppentheater und ein Schülerworkshop zum Thema statt. Das Theaterstück stärkt die Kinder, in dem es für Gefühle sensibilisiert und ihnen Mut macht, NEIN zu sagen. Für die Eltern gibt es eine Gesprächsrunde, in der Fragen beantwortet und Tipps zur Prävention gegeben werden.

 

Verkehrserziehung

Ziel der Verkehrserziehung, die in Kooperation mit der Jugendverkehrsschule Pirmasens umgesetzt wird, ist es, die SchülerInnen zu selbstständigen und sicheren VerkehrsteilnehmerInnen auszubilden. Dafür knüpfen wir an die Voraussetzungen und Vorkenntnisse der SchülerInnen an und beginnen in Klasse 1 mit der Fußgängerausbildung, die schließlich durch die Jugendverkehrsschule mit einer praktischen Prüfung abgeschlossen wird.

In Klasse 3/4 schließt sich die Radfahrausbildung an. Hierfür finden auf dem Verkehrsübungsplatz Wallhalben Trainingsstunden statt. Am Ende wird die Radfahrausbildung durch eine theoretische und eine praktische Prüfung mit dem „Fahrradführerschein“ abgeschlossen.

 

    1. Übergänge gestalten

 

Übergang von der Kita in die Grundschule

Der Übergang von der Kita in die Grundschule ist für die Kinder ein besonderer Schritt, der durch eine gelungene Zusammenarbeit zwischen Kita und Grundschule möglichst harmonisch, natürlich und anschlussfähig für und mit den Kindern gestaltet wird.

Aus diesem Grund arbeiten wir mit den umliegenden Kitas (Kita Wiesbach „Zwergenland“ und Kitas Bundenbach) eng zusammen. In Kooperationsgesprächen zwischen den zuständigen Lehrkräften und ErzieherInnen werden zu Beginn jedes Jahres Termine festgelegt, an denen die Vorschulkinder in Kleingruppen die Schule besuchen. Dieses Schnupperprogramm startet jährlich nach den Herbstferien und dauert bis zum Ende des Schuljahres an. Dabei werden die Schnupperkinder in den Schulalltag eingeführt, erleben ihre ersten Unterrichtsstunden und Pausen. Hierbei werden sie von ihren ausgewählten PatInnen unterstützt. Ebenfalls finden gemeinsame Feste und Aktionstage statt. Zusätzlich besuchen Lehrkräfte die Schnupperkinder in ihrer gewohnten Umgebung, der Kita, sodass ein umfassendes Kennenlernen stattfindet.

 

Übergang von der Grundschule in die weiterführende Schule

Alle weiterführenden Schulen der Region bieten einen Informationsabend, einen Tag der offenen Tür sowie Hospitationstage für die SchülerInnen an. Die Veranstaltungen finden jeweils im Winter für die 4. Klassen statt. Die Eltern haben die Möglichkeit sich umfassend zu informieren, die SchülerInnen können an einem Tag aktiv am Unterricht der weiterführenden Schule teilnehmen sowie das Schulgebäude und die Lehrkräfte kennen lernen.

Rechtzeitig werden die Termine auf den Homepages der weiterführenden Schule veröffentlicht. Darüber hinaus erhalten die SchülerInnen Informationsflyer oder Imagefilme der Schulen.

Wir als Grundschule haben eine Broschüre zum Übergang erstellt, in der die Eltern Informationen zum Empfehlungsgespräch finden. Ebenso werden Hilfen zur Entscheidungsfindung und mögliche Bildungswege aufgezeigt. Nach den Weihnachtsferien führen die verantwortlichen Lehrkräfte mit den Eltern und Kindern eine individuelle Beratung über den weiteren Schulbesuchsverlauf durch und sprechen eine Empfehlung aus.

 

    1. Schulleben

 

Besuch außerschulischer Lernorte

Durch den Besuch außerschulischer Lernorte wollen wir unseren SchülerInnen die Möglichkeit bieten, ergänzend zum Lernen in der Schule und als Grundlage für den Unterricht entdeckend zu lernen und Dinge dort anschaulich zu erforschen, wo sie entstehen oder direkt in der Realität zu sehen sind. Außerschulische Lernorte werden an den Stellen genutzt, an denen sie einen Mehrwert für das Lernen der SchülerInnen bieten. So besuchen wir innerhalb des Themas „Die Kartoffel“ beispielsweise Bauernhöfe, um handelnd zu begreifen, wie eine Kartoffel geerntet wird und zu sehen, wo sie angepflanzt wird.

Teilnahme an Wettbewerben

Unsere Schule nimmt regelmäßig an Wettbewerben verschiedenster Kategorien teil. Die Teilnahme regt uns an über den Tellerrand zu blicken und uns kreativ mit verschiedenen Themen auseinanderzusetzen. Unsere SchülerInnen wachsen in der Arbeit für die Wettbewerbsteilnahme zusammen und erleben ein besonderes Gemeinschaftsgefühl, wenn sie Erfolge verbuchen. Aber auch „Misserfolge“ werden gemeinsam erlebt und die Fähigkeit jedes Einzelnen im Umgang damit verbessert. Gleichzeitig erhalten wir durch die Wettbewerbsausrichter objektive Rückmeldungen, die für unsere Entwicklung und eine persönliche Standortbestimmung wichtig sind.

Gottesdienste

Unsere Schule arbeitet konfessionsübergreifend mit der protestantischen und der katholischen Kirchengemeinde des Schulortes zusammen.

Der Einschulungstag beginnt traditionell mit einem konfessionsübergreifenden Gottesdienst, den die Lehrkräfte zusammen mit einem Vertreter der Kirchengemeinde (Gemeindereferent, Diakon oder Pastor) erstellen. Wichtig ist uns, dass SchülerInnen aller Klassen in diesen Gottesdienst eingebunden sind. Zu dem Gottesdienst werden alle Kinder der Schule, die Kitas und die Eltern und Großeltern der ABC-Schützen eingeladen.

Der Gottesdienst zur Verabschiedung der vierten Klasse findet immer am letzten Donnerstag vor den Sommerferien statt. Auch hier ist es uns wichtig, Kinder aller Klassen einzubinden und gemeinsam die Verabschiedung zu feiern. Anschließend findet ein Grillfest auf dem Schulhof statt, das von den Eltern organisiert wird.

Feste feiern

Neben der Einschulung und der Verabschiedung der vierten Klasse feiern wir auch Weihnachten und Fasching an unserer Schule.

In der Adventszeit schmücken die Kinder den Weihnachtsbaum im Foyer. Jeden Montag treffen sich alle Klassen dort zusammen mit ihren Lehrkräften und singen ausgewählte Weihnachtslieder. In der kleinen Turnhalle und auf dem Schulhof findet eine Weihnachtsfeier statt, zu der alle Eltern eingeladen werden. Auf unserem Weihnachtsbasar können selbst hergestellte Dinge käuflich erworben werden.

In der Faschingszeit feiern wir Karneval und alle Kinder dürfen verkleidet zur Schule kommen. In den Klassen wird gefeiert und nach der großen Pause treffen sich alle in der Turnhalle zum gemeinsamen Karnevalsprogramm. Es wird gesungen und getanzt und kleine Spiele veranstaltet.

Im Sommer findet in der Regel ein Sommerfest statt, zu dem alle Eltern eingeladen werden. Diesem Fest geht eine Projektwoche voraus. Die Ergebnisse der einzelnen Projekte werden am Sommerfest präsentiert.

Theaterfahrt

Während der Wintermonate fahren alle Kinder der Schule zusammen mit ihren Lehrkräften an einem Schultag ins Theater nach Kaiserslautern, Zweibrücken oder Saarbrücken. Dort schauen wir uns gemeinsam ein altersgemäßes Theaterstück an. Für die Kinder ist dieser Ausflug jedes Jahr aufs Neue ein besonderes Erlebnis.

 

Solidaritätslauf

Einmal im Jahr findet an unserer Schule ein Solidaritätslauf statt. Zusammen mit den Lehrkräften und einigen Eltern legen die SchülerInnen eine Strecke von ca. 10 Kilometern zurück, die über die nahegelegenen Dörfer führt. Für jeden gelaufenen Kilometer erhalten die Kinder einen kleinen Betrag, den sie zuvor mit Sponsoren vereinbart haben. Der Gesamtertrag des Solidaritätslaufs kommt gemeinnützigen Einrichtungen oder Vereinen zu Gute.

Elternmitarbeit

Es ist uns wichtig, Eltern die Möglichkeit zu geben sich in unsere Schule einbringen zu können. Neben den gewählten KlassenelternsprecherInnen und deren VertreterInnen gibt es als Mitbestimmungsgremium den Schulelternbeirat (SEB). Der SEB wird zu Gesamtkonferenzen und Sitzungen eingeladen und nimmt dort die Mitwirkungsrechte der Eltern wahr. Die Schulleitung unterrichtet den SEB darüber hinaus über alle Angelegenheiten, die für das Schulleben von wesentlicher Bedeutung sind.

Unterstützung erfahren wir von den Eltern auch in unserer AG-Stunde, bei Schulfesten und Projekttagen sowie über unseren Förderverein.

Auf der Homepage unserer Schule können sich alle Interessierten über die Schule und das Schulleben informieren.

 

    1. Betreuende Grundschule

Unsere Schule ist eine Betreuende Grundschule. Die Kinder werden nach Unterrichtsende von zwei Betreuungskräften betreut. Sie erhalten ein Mittagessen und haben die Möglichkeit ihre Hausaufgaben unter Aufsicht in der Schule zu erledigen. Darüber hinaus gibt es Spiel-, Bewegungs- und Bastelangebote. Ziel der Betreuenden Grundschule ist die Vereinbarkeit von Familie und Beruf.

 

  1. Schulinterne Arbeitsstrukturen

 

An unserer Schule verstehen wir uns im Gesamtkollegium als Team. Wesentliche Absprachen diskutieren und planen wir gemeinsam.

In der Schule fallen viele Aufgaben an, die über den Unterricht hinausgehen. Im Rahmen einer kollegialen Sitzung wurde eine Verteilung der Sonderaufgaben erstellt, die die Kompetenzen und Wünsche der Lehrkräfte berücksichtigt.

 

    1. Kollegiale Teamarbeit

In regelmäßigen Besprechungen kommen die Lehrkräfte und die Schulleitung zusammen, um Absprachen zu verschiedenen Dingen zu treffen. Hierzu gehören die Jahresplanung, Absprachen zu Auswertungs- und Bewertungskriterien, Fallbesprechungen, Planung von Ausflügen und außerunterrichtlichen Aktivitäten, gemeinsame Vorbereitung von Elternabenden und ein allgemeiner kollegialer Austausch. Zusätzlich zu diesen Terminen finden im Kollegium weitere Treffen zur Planung und Abstimmung statt.

    1. Aufgaben der Schulleitung

Die jetzige Schulleitung, Frau Barbara Ziegler, wurde im Schuljahr 2019/20 bestellt. Ihr obliegt die Gesamtverantwortung.

Neben ihrer Tätigkeit als Klassenleitung übernimmt die Schulleiterin folgende Aufgaben:

  • Vertretung der Schule nach außen

    • Pressearbeit

    • Zusammenarbeit mit ADD, Schulträger und weiteren Partnern

    • Personalentwicklung und -führung

    • Dienstliche Beurteilungen

    • Verwaltungsakten der Lehrkräfte führen

 

 

  • Unterrichtsverteilung

    • Erstellung von Stunden- und Vertretungsplan

    • Statistik

    • Klassenbücher

    • Zeugnisse

    • Überprüfung von Leistungsfeststellungen

    • Konferenzplanung- und durchführung

    • Dienstbesprechungen

    • Austausch mit dem Schulelternbeirat

    • Kontakt zum Förderverein

    • Information der Schulanfänger

    • Schulanmeldung und Klasseneinteilung

    • Schulbuchausleihe

 

  • Beratung und Unterstützung von Lehrkräften, Eltern und SchülerInnen

 

  • Planung von schulischen Aktivitäten

 

  • Planung von Studientagen

 

    1. Vertretungsunterricht

Die Vertretung von Unterricht ist im Vertretungskonzept unserer Schule geregelt. Folgende zentrale Vereinbarungen sind dargestellt:

Jede Klassenleitung teilt ihre Klasse in vier Gruppen ein, die im Falle einer Vertretungssituation zur Aufteilung in andere Klassen genutzt werden kann. Die Liste wird im Klassenraum gut sichtbar aufgehängt.

Der Stundenplan der Klasse sowie die Aufteilung der Gruppen ist allen Kolleginnen bekannt und wird im Lehrerzimmer ausgehängt.

Absehbare/planbare Vertretungssituationen (z.B. Klassenfahrten, Teilnahme an Fortbildungen)

Die Lehrkräfte tragen ihre Termine in den Jahreskalender im Lehrerzimmer ein und teilen sie schriftlich der Schulleitung mit. Es dürfen keine Termine parallel zu Schulveranstaltungen gelegt werden. Die zu vertretende Kollegin stellt Materialien für diese Unterrichtsstunden zusammen und gibt diese an die Vertretungslehrerin weiter.

Kurzfristige Vertretungssituation (z.B. Krankheit)

Erkrankte Lehrkräfte melden sich rechtzeitig telefonisch bei der Schulleitung ab und schicken, sofern möglich, per E-Mail einen kurzen Arbeitsplan mit den Unterrichtsinhalten für die Fehltage.

Vertretung der Aufsicht

Die Schulleitung vermerkt bei Bedarf die Aufsicht auf dem Vertretungsformular.

 

  1. Evaluation und Schulentwicklung

 

In regelmäßigen Abständen streben wir eine Evaluation der Ziele an, die wir uns im Rahmen der schulischen Qualitätsentwicklung gesetzt haben. Wir wollen überprüfen, inwieweit wir unsere Ziele erreicht haben und welche Wirksamkeit sie erzielen. Davon abgeleitet stecken wir uns neue Schulentwicklungsziele.

  • Im Schuljahr 2020/21 wurde die Hausordnung aus dem Jahr 2008 auf ihre Aktualität hin überprüft und überarbeitet. Unsere neue Hausordnung ist zum besseren Verständnis kürzer gefasst und wurde mit Piktogrammen auch für unsere Jüngsten verständlich aufgearbeitet. Der Bereich „Medien“ wurde neu hinzugefügt.

 

  • Zu Beginn des Schuljahrs 2021/22 haben wir unser Medienkonzept evaluiert. Hierzu wurden neben den Lehrkräften und SchülerInnen auch die Eltern befragt. Unser Medienkonzept erwies sich als solide. Nachsteuerungsbedarf besteht im Bereich Internetsicherheit und Jugendmedienschutz.

 

  • Mit Beginn des Schuljahres 2021/22 ist unser Moodle-Schulhaus in den Schulcampus umgezogen. In der Auseinandersetzung mit dem Schulcampus haben wir festgestellt, dass die Lehrkräfte sich im Umgang mit dem Schulcampus noch weiter fortbilden möchten.

 

  • Im Schuljahr 2020/21 haben wir am Wettbewerb „Smart School“ des Digitalverbandes Deutschland, kurz Bitkom e.V., teilgenommen. Unsere Arbeit im digitalen Bereich wurde als solide und zukunftsweisend angesehen, so dass wir als Smart School ausgezeichnet wurden. Wir sind damit Teil eines bundesweiten Schulnetzwerkes. Im nächsten Schritt möchten wir uns um die Auszeichnung „Digitale Schule“ der nationalen Initiative „Mint Zukunft schaffen“ bewerben.

 

 

  1. Fortbildung

Die Fortbildungsplanungsplanung unserer Schule steht in engem Zusammenhang mit der Schul- und Unterrichtsentwicklung und trägt zu deren Weiterentwicklung bei. Gemeinsam werden Bedarfe ermittelt und Ziele festgelegt.

Schulinterne Vereinbarungen

Jede Kollegin besucht ihrem individuellen Bedarf entsprechend mindestens eine Fortbildung pro Schuljahr.

Die Lehrerinnen sind angehalten in den Teamsitzungen von den besuchten Fortbildungen zu berichten und ihre gewonnenen Erkenntnisse und erworbenen Kompetenzen in die Schul- und Unterrichtsentwicklung einzubringen. Geeignete Materialien werden allen Kolleginnen zugänglich gemacht.

Fortbildungsplanung:

Abgeleitet von den aktuellen Schulentwicklungszielen und den Bedarfen der Kolleginnen werden folgenden Fortbildungen priorisiert:

  • Sicher im Netz – Datenschutz & Co.

  • Schulcampus für Lehrkräfte

  • Die Schule der Zukunft

  • Umgang mit herausfordernden Situationen

  • Förderung von Kindern mit Lernschwierigkeiten und Lernstörungen

 

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